Chemnitz bittet um Daten für Mietspiegel

Die Datenerhebung für den neuen Mietspiegel der Stadt Chemnitz beginnt. Das teilte die sächsische Stadt auf ihrer Webseite mit.

Für den neuen qualifizierten Mietspiegel wird die Mithilfe der Bürger und Bürgerinnen benötigt. Der Mietspiegel kann nur erstellt werden, wenn möglichst viele Haushalte bereit sind, Angaben über ihr Mietverhältnis zur Verfügung zu stellen.

Um die erforderlichen Daten zu erheben, erhalten ausgewählte Miethaushalte in den nächsten Tagen postalisch einen Fragebogen. Der Kreis der Befragten wurde über eine zufällige Auswahl von Haushalten aus dem Einwohnermelderegister gewonnen.

Anhand weniger Fragen wird zunächst geprüft, ob die Wohnung für die Mietspiegelerstellung und die Fortschreibung der Unterkunfts- und Heizungskostenrichtlinie relevant ist. Wenn ja, werden weitere Auskünfte über die Wohnungsgröße, Miete und Nebenkosten, Ausstattung und Wohnlage erbeten.

Die Erteilung der Auskünfte ist freiwillig. Aber jede fehlende Auskunft verringert die Zuverlässigkeit der Ergebnisse. Um ein vollständiges und richtiges Abbild des Mietpreisgefüges zu erhalten, ist die Stadt Chemnitz auf die Mitwirkung ihrer Bürger angewiesen und bittet die angeschriebenen Haushalte um ihre Teilnahme an dieser Befragung.

Die Mietspiegelerhebung unterliegt selbstverständlich strengen Datenschutzvorschriften. Der Schutz persönlicher Daten wird gewährleistet. Name und Anschrift der befragten Personen werden nicht auf dem Fragebogen vermerkt und können auch im Nachhinein nicht mit den Befragungsergebnissen in Verbindung gebracht werden.